Die Spielregeln, nicht die Spieler. Die Finanzkrise nach Karl Marx / Von Michael Heinrich

Donnerstag, den 15. Januar 2009

Profitmaximierung und Konkurrenz werden immer wieder Krisen wie die gegenwärtige hervorbringen. Eine Verstaatlichung tauscht lediglich die Akteure aus, ohne die Strukur anzutasten. Nicht nur Politiker, auch Ökonomen haben ihre Not mit der Finanzkrise. Die an Universitäten und in Beratergremien vorherrschende neoklassische Wirtschaftstheorie kennt in ihren Marktmodellen überhaupt keine Krisen. Wenn es doch zu “Störungen” komme, […]

Durchblick mit Marx / Von Michael R. Krätke

Mittwoch, den 5. November 2008

Die erste weltweite Wirtschaftskrise von 1857/58 offenbarte dem Ökonomen, wie durch eine Spekulationsblase die Realwirtschaft abstürzte. Einzige Rettung für den Kapitalismus waren im Aufbau befindliche Regionen. In der Krise wird Marx wieder entdeckt. Karl Marx? Hauptwerk »Das Kapital« ist gefragt wie noch nie. Nicht nur auf seiten der Linken. Sogar einige »Qualitätszeitungen« der westlichen Welt […]

Die Kapitallesebewegung: Digitaler-Boheme- Bullshit

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Seit dem sichtbaren Ausbruch der Finanzkrise ist Karl Marx ein Medienstar. Auch die taz nimmt sich da nichts und berichtet bereits zum zweiten Mal in Folge über die Kapitallektüre-Bewegung. So richtig trauen will die ehemals linke Tageszeitung der Sache nicht: Da werden Stimmen zitiert, die die Auflagensteigerung des Kapitals als Propaganda-Aktion des Dietz-Verlags interpretieren, ein […]

Nicht tot zu kriegen: Nach Altvater ist der Reichtum der marxschen Theorie noch lange nicht ausgeschöpft

Freitag, den 11. April 2008

Zum 125. Todestag unterstreicht Elmar Altvater in einem Beitrag für die Wochenzeitung Freitag den die Nützlichkeit der marxschen Analyse für das Verständnis gegenwärtiger Phänomene: “Karl Marx´ Analyse des so genannten ‘fiktiven Kapitals’ aus dem 19. Jahrhundert wird durch die Finanzkrisen des 21. Jahrhunderts bestätigt”. Es lohnt sich also, das Kapital auchh wirklich bis zum dritten […]