Satellitenseminar mit Christian Frings

valeanto am 5. Mai 2014 um 14:28

das kapital lesen 201427. Mai 2014 | 19.00 Uhr | mit Christian Frings

Marx und die Sklaverei

 

Hat Marx die Bedeutung der Sklaverei für den Kapitalismus in seiner Kritik der politischen Ökonomie übersehen? Produziert Sklaverei keinen Wert und wird sie schon aus ökonomischer Zweckmäßigkeit durch «freie» Lohnarbeit ersetzt? Marx wird vorgeworfen, er habe die globalen Kämpfe gegen die Zwangsarbeit unterschätzt und damit der Idealisierung der «freien Arbeit» in den westlichen Arbeiterbewegungen Vorschub geleistet. Ausgehend vom Text des Kapital soll im Vortrag das kritische Potenzial des Begriffs der «doppelt freien Lohnarbeit» rekonstruiert und auf die moderne kapitalistische Sklaverei, die Marx selbst nicht systematisch untersucht hat, bezogen werden. Die neuere historische Forschung zu Sklaverei und zu «freier und unfreier Arbeit» hat viel dazu beigetragen, die spezifische Bedeutung dieser Ausbeutungsformen für den historischen Kapitalismus besser zu verstehen. In der politischen Zuspitzung stellt sich die Frage, ob Marx’ Rede von der «Lohnsklaverei» nur Metapher oder ein systematischer Begriff der Kritik ist.

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin. Seminararraum 1, 1. OG

Satellitenseminar mit Fred Moseley

valeanto am 5. Mai 2014 um 14:24

das kapital lesen 201421. Mai 2014 | 19.00 Uhr | mit Fred Moseley

G–W–G’ und das Ende des Transformationsproblems

Moderation: Michael Heinrich

Die Transformation von Werten (die Marx im ersten Band des „Kapitals“ behandelt) in Produktionspreise, bei denen die Einzelkapitale eine gleiche Profitrate erzielen, gehört zu den am meisten diskutierten Problemen des “Kapitals”. In dem Vortrag wird argumentiert, dass es Marx keineswegs, wie vielfach angenommen wurde, um ein Input-Output Analyse geht, für ihn ist vielmehr die allgemeine Formel des Kapitals G – W – G’ auch noch Grundlage der Untersuchung im dritten Band. Legt man dies zugrunde, taucht ein Transformationsproblem überhaupt nicht auf.

Fred Moseley ist Professor für Volkswirtschaftslehre am Mount Holyoke College, Massachusetts, USA. Er veröffentlichte mehrere Aufsätze und Bücher zur Marxschen ökonomischen Theorie und zur Entwicklung des US-amerikanischen Kapitalismus.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin. Seminararraum 2, 1. OG

Geschützt: Wertspur Bremen K2/3 2015

wertspur-bremen am 31. Januar 2014 um 14:02

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Geschützt: Wertspur Bremen K1 2015

wertspur-bremen am 31. Januar 2014 um 13:13

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Lesen, bis der Kommunismus kommt

Ingo am 27. Januar 2014 um 16:00

Seit Erscheinen der Erstausgabe von Karl Marx’ »Kapital« scheint niemand das Werk für sich allein gelesen zu haben. Guido Sprüngel unternimmt in der Jungle World eine kleine Geschichte der Lesekreise rund um das Grundbuch der Linken und kommt dabei auch auf PolyluxMarx zu sprechen:

Wenn ich nicht mehr weiterweiß, gründ’ ich einen Arbeitskreis.« Oder eben einen Lesekreis. Die alte Maxime linker Zirkel, universitärer Asten und Gewerkschaftsgruppen hat im Laufe der Geschichte wenig an Aktualität eingebüßt. Nur ist es seit der Wiedervereinigung nicht mehr en vogue, die eigene Politgruppe »Arbeitskreis« zu nennen – das erinnert zu stark an die Achtundsechziger-Bewegung. Stattdessen spricht man wahlweise von »Meetings« oder »Initiativen« für oder gegen alles Mögliche. Lesekreise sind ebenfalls ein wenig aus der Mode gekommen. Heute schlägt man sich lieber allein durch. Doch wenn es einen Prototyp des Lesekreises gibt, dann im Zusammenhang mit dem Hauptwerk von Karl Marx, »Das Kapital«. Seit es vor rund 150 Jahren erschien, haben sich zahllose Lesekreise um es bemüht. Das liegt daran, dass man Marx’ Werk ganz einfach nicht alleine lesen kann. Zumindest nicht ohne große Mühen. Ohne ein beträchtliches Wissen in Ökonomie und Philosophie, ohne beträchtliche Fremdsprachenkenntnisse ist es beinahe aussichtslos.

Weiterlesen in der Jungle World (23.1.2014).

We proudly present: PolyluxMarx. A Capital Workbook in Slides

Ingo am 18. Oktober 2013 um 16:04

polyluxmarx-en

For several years now, people have been starting to dust off Marx and return to his analysis of society. This is mainly due to the social turmoil in global capitalism, weaknesses in prevailing explanations of economic relationships and the harrowing crises the world has faced since the 1990s. In particular, a younger generation of readers – untainted by former ideological battles – is starting to read Capital. Whether in universities, educational institutions, unions, or in their own living rooms, small groups are discussing Marx’s critique of political economy. This is exactly what PolyluxMarx aims to support. This website provides a collection of annotated PowerPoint slides that illustrate the central arguments from Capital. We also use concise introductory texts and notes on methodology and learning to make Capital easier to read.

You can download all of the PowerPoint slides available on  polyluxmarx.de/en/ and preview the first slide in a set by clicking on it.

Satellitenseminar mit Fritz Fiehler

valeanto am 30. September 2013 um 19:00

daskapitallesen201315. Oktober 2013 | 19.00 Uhr | mit Fritz Fiehler

Wenn Klassiker old school werden. Kurze Geschichte der Einführungsliteratur in Marx

Jede Generation der Marx-Lektüre hat ihre eigene Einführungsliteratur. Eine Einführung in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie ist immer schon eine Interpretation des Originals, eine bestimmte Lesart und eine Verdichtung des politisch-theoretischen Kontexts, in dem Marx jeweils rezipiert wurde. Das Kapital wird also immer neu gelesen – und anders. Warum? Welche Debatten, Auseinandersetzungen und Fragen bringen sie in spezifischer Form zum Ausdruck? Und: Welche Anforderungen hat aber die Generation des Finanzmarktkapitalismus, des iPhones und der Praktika?

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin. Seminararraum 1, 1. OG

6. Marx-Herbstschule (25.-27.10.2013): Das Geld

valeanto am 12. September 2013 um 17:23

MHS_PlakatGeld regiert die Welt und Zeit ist Geld weiß der Alltagsverstand. Aber was ist Geld? Während es für einige Ökonomen bis heute „das letzte Rätsel der Nationalökonomie“ (Hajo Riese) darstellt, behauptet Karl Marx das Rätsel gelöst zu haben: Mit dem Geld, schrieb er, trägt man den sozialen Zusammenhang in der Hosentasche mit sich herum. Was das genau heißt, ist Thema der 6. Marx-Herbstschule.

Hinter dem schlichten Begriff „Geld“ verbirgt sich die vielleicht zentrale Kategorie der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie. Marx entwickelt die gesamte kapitalistische Produktionsweise entlang des Geldes – ausgehend von der Analyse der Wertform und den ersten beiden Funktionen des Geldes als Maß bzw. Tausch- und Zirkulationsmittel sowie seiner Form als Kapital (Band I) über seine ökonomischen Kreisläufe (Band II) bis hin zu seinen Formen als Kredit und fiktives Kapital (Band III). Diese Entwicklung unterscheidet sich radikal von den bürgerlichen Geldtheorien – hier werden die Geldfunktionen eher definiert und aufgezählt als wirklich entwickelt.

Datum: 25.-27.10.2013

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Anmeldung erforderlich:

http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=1315&context=0

 

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“Das Kapital” als Lesestoff

valeanto am 19. August 2013 um 11:20

mrx_kunst_2RBB-Beitrag zum “Kapital-lesen”

DAS KAPITAL, die Kritik der politischen Ökonomie” von Karl Marx gehörte früher zur theoretischen Grundausstattung für jeden Linken. Nach der Wende war es auch mit dem Marxismus scheinbar vorbei. Aber jetzt entdecken die Jungen ihn wieder.

Zur RBB-Mediathek

 

Bild: horatioweb / flickr (cc2.0:by-nc-nd)

Antonio Gramsci lesen 2013/14

valeanto am 9. August 2013 um 12:03

LeGramsci-lesen_2013-14_kleinsekreis zu Antonio Gramsci

Nachdem der letzte Gramsci-Kurs 2012 mit bis zu 70 TeilnehmerInnen und auch für uns TeamerInnen spannenden Diskussionen ein großer Erfolg war, findet dieses Jahr ab Oktober ein neuer Anlauf statt. Eine Möglichkeit für Alle, die sich fragen was es mit Begriffen wie “Hegemonie”, “Zivilgesellschaft” oder “passiver Revolution” auf sich hat und was das für die Reflexion von Erfahrungen sozialer Bewegungen und linker Politik bringt. Aber natürlich auch für Alle, die schon immer mal Gramsci im Original lesen wollten und wissen, dass das am besten in gemeinsamen Diskussionsprozessen geht.
Fürs “Gramsci Lesen” 2013 sind keinerlei Vorkenntnisse nötig – nur die Bereitschaft sich auf eine solidarische Diskussionsatmosphäre und das gemeinsame Durchwühlen von manchmal etwas unzugänglichen Texten einzulassen… Das neue Buch “Gramsci lesen” – eine auf der Basis der Erfahrungen mit den gemeinsamen Diskussionen im letzten Kurs entstandene Weiterentwicklung der Auswahl interessanter Gramsci-Stellen – wird uns dabei unterstützen

Die TeilnehmerInnenzahl ist leider auf 40 TeilnehmerInnen begrenzt.

Wir freuen uns auf euch!

Flo, Julia & Janek

Mittwochs, 19 bis 21 Uhr

Beginn: 16. Oktober 2013

Team: Flo Becker, Julia Dück und Janek Niggemann

Anmeldung und Kontakt: gramsci@rosalux.de

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, 1. Stock

Koordination: Antonella Muzzupappa, Referentin für politische Ökonomie, Rosa-Luxemburg-Stiftung: muzzupappa@rosalux.de oder (030) 44310-421

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