Monatsarchiv für Oktober 2008

Die Kapitallesebewegung: Digitaler-Boheme- Bullshit

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Seit dem sichtbaren Ausbruch der Finanzkrise ist Karl Marx ein Medienstar. Auch die taz nimmt sich da nichts und berichtet bereits zum zweiten Mal in Folge über die Kapitallektüre-Bewegung. So richtig trauen will die ehemals linke Tageszeitung der Sache nicht: Da werden Stimmen zitiert, die die Auflagensteigerung des Kapitals als Propaganda-Aktion des Dietz-Verlags interpretieren, ein [...]

Wie schafft sich das Kapital seine Voraussetzungen?

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Noch immer ist die MEGA nicht vollständig und noch immer erscheinen unbekannte Manuskripte zum Kapital. Fritz Fiehler bespricht in Sozialismus 10/2008 die MEGA II.11 mit Manuskripten zum zweiten Band des Kapital: “In den 1960er Jahren haben Louis Althusser und Etienne Balibar zu einer Wiederentdeckung des Marxschen »Kapitals« beigetragen. Sie empfahlen, das erste Buch gründlich zu [...]

Mit Methode. Heute »Das Kapital« lesen heißt: sich auf eine ungewohnte Denkweise und auf ein unabgeschlossenes Werk einzulassen, das Weiterdenken verlangt / Von Michael R. Krätke

Donnerstag, den 2. Oktober 2008

Warum soll man ein Buch lesen, nein, einen dicken Wälzer von mehr als 2300 Seiten, eine Schwarte, die vor gut 140 Jahren zum ersten Mal erschienen ist? Die Rede ist von Karl Marx’ »Das Kapital«, einem der einflußreichsten Bücher in der Geschichte der Sozialwissenschaften. Marx teilt das Schicksal aller in die Jahre gekommenen Klassiker: Er [...]